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Schlafwandler am Abgrund

Noch eine Woche, und Griechenland ist pleite. Was das bedeutet, darüber kann man nur spekulieren.

Man trifft sich und hat sich nichts mehr zu sagen. Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis und seine Amtskollegen aus den 18 anderen Euroländern sind sich am Donnerstag nicht nähergekommen. Kein Wunder, die Fronten sind verhärtet, und niemand scheint einen Plan zu haben, um aus der anhaltenden Konfrontation herauszufinden.

Wie Schlafwandler bewegen sich beide Seiten mit erschreckender Leichtigkeit auf einen Abgrund zu. Noch gut eine Woche, und Griechenland ist pleite. Es gibt keinen Präzedenzfall für einen Staatsbankrott innerhalb der europäischen Währungsunion. Über die genauen Folgen für Griechenland und Euroland kann man also einzig spekulieren. Klar ist, dass es am Ende nur Verlierer geben wird.

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