Zum Hauptinhalt springen

Nur ein Klick zum Jihad

Der radikale Islamismus hat das Internet als Mobilisierungsplattform perfektioniert. Es wäre falsch, deswegen die digitale Freiheit einzuschränken.

Im Internet mobilisiert: Ein Kämpfer des sogenannten Islamischen Staats auf einem Propagandabild, das elektronisch verbreitet wird. Foto: Alamy
Im Internet mobilisiert: Ein Kämpfer des sogenannten Islamischen Staats auf einem Propagandabild, das elektronisch verbreitet wird. Foto: Alamy

Ein Klick, und du bist Jihadist. Vorbei sind Zeiten wie in den 70er-Jahren, als Sympathisanten palästinensischer Terrorgruppen mühselig in die jordanische Wüste reisen mussten, um den Umgang mit Kalaschnikow und Semtex-Sprengstoff zu lernen. Oder wie Ende der 90er-Jahre, als Al-Qaida-Anhänger auf beschwerlichen Umwegen unter höchster Geheimhaltung ins afghanische Gebirge pilgerten, um sich den Segen von Osama Bin Laden (und Anschlagspläne) zu holen. Vorbei die Zeiten, da Rekruten Gesinnungsprüfungen bestehen, ihre Verwurzelung im Marxismus oder ihre Beherrschung des Koran unter Beweis stellen mussten. Ein Like, und du bist IS-Mitglied.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.