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Kreml vermutet US-Geheimdienst hinter Enthüllungen zu Putin

Russland spricht bei den Panama Papers von Erfindungen und Fälschungen. Präsident Putin stehe gezielt im Fokus der Berichte.

«Nichts Konkretes» über Putin?: Der russische Präsident bei einem Treffen in der Nähe von Moskau. (4. April 2016)
«Nichts Konkretes» über Putin?: Der russische Präsident bei einem Treffen in der Nähe von Moskau. (4. April 2016)

Die russische Regierung vermutet den US-Geheimdienst CIA hinter den jüngsten Enthüllungen eines Recherchenetzwerks zu dubiosen Finanzgeschäften im Umfeld von Präsident Wladimir Putin.

Viele der an den Recherchen beteiligten Journalisten seien «frühere Mitarbeiter des Aussenministeriums, der CIA und anderer Geheimdienste», sagte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag.

Hauptziel Russland

Peskow kritisierte zahlreiche «Erfindungen» und «Fälschungen» in den Berichten. Er sagte, Russland sei das Hauptziel der Veröffentlichungen des internationalen Recherchenetzwerks ICIJ.

«Putin, Russland, unser Land, unsere Stabilität und die anstehenden Wahlen sind das Hauptziel, besonders die Destabilisierung der Lage», sagte Peskow. Zugleich versicherte er, die Recherchen der «Süddeutschen Zeitungen» und hundert weiterer Medien enthielten «nichts Neues oder Konkretes» über Putin.

Zwei Milliarden Dollar ins Ausland gebracht

Gemäss den am Sonntag öffentlich gemachten Recherchen, die auf einem riesigen Paket an Dokumenten eines anonymen Informanten beruhen, sollen aus dem Umfeld Putins bis zu zwei Milliarden Dollar über die panamaische Finanzkanzlei Mossack Fonseca ins Ausland geschafft worden sein. Das Geld kam demnach von Präsidentenberatern und von Banken und Unternehmen mit Kreml-Verbindungen.

(SDA)

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