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Kampf gegen IS ist zu militärlastig

Der Chef der britischen Streitkräfte erklärt im Kampf gegen die Terrormiliz das Internet zum Schlachtfeld.

IS führe Kampf auch im Internet: General Sir Nicholas Houghton. (Bild: Wikipedia/Harland Quarrington)
IS führe Kampf auch im Internet: General Sir Nicholas Houghton. (Bild: Wikipedia/Harland Quarrington)

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) wird die militärische Komponente nach Einschätzung des Chefs der britischen Streitkräfte überbewertet. «Die Gefahr ist die Militarisierung eines ideologischen Problems», meinte Nicholas Houghton bei der Sicherheitskonferenz Shangri-La-Dialog heute in Singapur.

«Daesh ist eine Ideologie, die in sozialen Medien existiert. Deshalb liegt das grundsätzliche Schlachtfeld in der virtuellen Welt», sagte Houghton. Er nutzte den arabischen Namen der Miliz, «Daesh».

Regierungen seien abgelenkt, weil sie sich mit den Symptomen der Ideologie beschäftigten, etwa mit Flüchtlingsströmen und Terroranschlägen. Politiker kümmerten sich nicht mit genügend Nachdruck um politische Stabilität in Ländern wie dem Irak, Syrien und Libyen.

SDA/nag

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