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In Kolumbien wird die Zeit knapp

Trotz dem Nein der Bevölkerung zum Friedensvertrag sollen die Waffen in Kolumbien bis Ende Monat schweigen. Wie es danach weitergeht, hängt vor allem von Ex-Präsident Álvaro Uribe ab.

Hat die Fäden in der Hand: Ex-Präsident Álvaro Uribe mit seinen Parteifreunden im Senat.Foto: Fernando Vergara (Keystone)
Hat die Fäden in der Hand: Ex-Präsident Álvaro Uribe mit seinen Parteifreunden im Senat.Foto: Fernando Vergara (Keystone)

Kolumbiens Öffentlichkeit hatte gehofft, das Treffen rette den Frieden. Am Mittwoch um halb zwölf Uhr Ortszeit begab sich der ehemalige Präsident und heutige Senator Álvaro Uribe zum Präsidentenpalast in Bogotá, um seinem ärgsten Feind gegenüberzutreten: dem amtierenden Präsidenten Juan Manuel Santos. Sechs Jahre lang hatten sich die beiden Männer, einstmals Parteigefährten und Vertraute, nicht mehr gesehen.

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