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In der Finsternis

Dieser Terroranschlag ist von besonderer Boshaftigkeit. Wer eine Bombe bei einem Konzert von Ariana Grande zündet, der hat es gezielt auf Kinder und Jugendliche abgesehen.

Die Verunsicherung in Manchester hält an: Gestern liessen die Behörden zwischenzeitlich auch ein Einkaufszentrum evakuieren. Foto: Darren Staples (Reuters)
Die Verunsicherung in Manchester hält an: Gestern liessen die Behörden zwischenzeitlich auch ein Einkaufszentrum evakuieren. Foto: Darren Staples (Reuters)

Für einen kurzen Moment, eine ­Sekunde, vielleicht zwei Sekunden, herrschte Verwirrung in der Manchester Arena. Am Ende des Konzerts der Popsängerin Ariana Grande waren am Montagabend rosafarbene Ballons vom Hallendach ins Auditorium geschwebt. Konnte dieser laute Knall bedeuten, dass einige von ihnen geplatzt waren? Oder war vielleicht eine der Boxen auf der Bühne durchgebrannt? Eine Sekunde, zwei Sekunden. Dann kapierten die Menschen in der Halle, dass gerade eine Bombe explodiert war, und es setzte Panik ein. Tausende Kinder, ­Jugendliche und Erwachsene rannten schreiend umher, sie hatten Angst, sie rannten um ihr Leben.

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