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Guantánamo zeichnen

Janet Hamlin zeigt in ihren Arbeiten die surreale Parallelwelt der US-Terrorjustiz. Diese ist vor allem eines: quälend – quälend langsam.

Janet Hamlin (links) will den Prozess bis zum Ende begleiten. Auch wenn dieses noch nicht absehbar ist. Fotos: Brennan Linsley (AP)
Janet Hamlin (links) will den Prozess bis zum Ende begleiten. Auch wenn dieses noch nicht absehbar ist. Fotos: Brennan Linsley (AP)

Als Janet Hamlin erstmals Khalid Sheikh Mohammed zeichnet, misslingt das Bild. Es macht sie nervös, den Terrorverdächtigen vor sich zu sehen. Wie alle New Yorker erinnert sie sich bis heute an die Anschläge vom 11. September 2001. Jahre später bekommt sie den mutmasslichen Anstifter im US-Militärlager Guantánamo Bay zu Gesicht. «Ich war extrem eingeschüchtert», sagt Hamlin.

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