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Gemartert

Die berühmte Whistleblowerin Chelsea Manning beschreibt die Folter der Isolationshaft.

«Es ist eine Folter ohne Berührung» schreibt Chelsea Manning über ihre Erfahrungen. Foto: Keystone
«Es ist eine Folter ohne Berührung» schreibt Chelsea Manning über ihre Erfahrungen. Foto: Keystone

Eine zwei auf zweieinhalb Meter grosse Zelle mit Pritsche, Spüle, Toilette und Einwegspiegel, hinter dem zwei Wächter sitzen. Tag und Nacht beobachten sie Chelsea Manning, damit sie die Regeln einhält: 17 Stunden am Tag musste sie wach sein, durfte sich nicht an die Wand lehnen, hinlegen oder trainieren, musste für die Wachen sichtbar sein, auch nachts. Neun Monate dauerte die Tortur, die Manning in einem aktuellen Beitrag für die Zeitung «The Guardian» beschreibt.

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