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Ein Kind des Glücks

Mit dem Friedensnobelpreis erhält Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos die Anerkennung, die ihm sein Volk bisher verwehrte.

Frieden in Kolumbien ist sein historisches Ziel: Juan Manuel Santos. Foto: Luca Zanetti
Frieden in Kolumbien ist sein historisches Ziel: Juan Manuel Santos. Foto: Luca Zanetti

Letztlich hat Juan Manuel Santos den Friedensnobelpreis erhalten, weil er sich an einem politischen Vatermord versuchte. Als er unter seinem Vorgänger und heutigen Erzfeind Álvaro Uribe Verteidigungsminister war, galt er als genauso erbitterter Feind der marxistischen Guerilla wie der damalige Präsident. Gegen Ende seiner Regierungszeit versuchte Uribe, sich dank einer Verfassungsänderung für weitere vier Jahre an der Macht zu halten. Die Justiz verhinderte das Ansinnen, und deshalb sollte Santos das politische Erbe seines Förderers bewahren.

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