Spur der Terroristen führt nach Zürich

Zwei Verdächtige haben sich laut der katalanischen Polizei im vergangenen Dezember in Zürich aufgehalten. Fedpol bestätigt eine Verbindung.

Mohamed H. (Zweiter oben links) und Youssef A. (Zweiter unten links) sollen in Zürich gewesen sein, schreibt die katalanische Regionalpolizei Mossos d’Esquadra. Bild: Twitter

Mohamed H. (Zweiter oben links) und Youssef A. (Zweiter unten links) sollen in Zürich gewesen sein, schreibt die katalanische Regionalpolizei Mossos d’Esquadra. Bild: Twitter

Thomas Knellwolf@KneWolf

Zwei Verdächtige der Terroranschläge in Katalonien sind laut der katalanischen Polizei Ende 2016 in der Schweiz gewesen. In einem Schema, das gemäss spanischen Medien von der Regionalpolizei Mossos d’Esquadra stammt, hielten sich zwei junge Marokkaner im vergangenen Dezember in Zürich auf. Schweizer Behörden sind nun daran dies abzuklären, wie der TA erfahren hat. Cathy Maret, Sprecherin des Bundesamtes für Polizei (Fedpol), bestätigt auf Anfrage, dass «mindestens ein Täter der Anschläge in Spanien» Ende 2016 in Zürich war. «Es lässt sich noch nicht sagen, ob und was für eine Verbindung die Täter zur Schweiz haben.» Die Bedrohungslage bleibe erhöht.

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Beim einen der Verdächtigen handelt es sich um den 24-jährigen Mohamed H., der in Nacht auf Freitag im südkatalanischen Cambrils von der Polizei getötet wurde. Der andere ist Youssef A. Er könnte gemäss den unbestätigten Informationen am Mittwoch kurz vor Mitternacht bei einer Explosion in Alcanar, noch weiter südlich in Katalonien, umgekommen sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass dort eine Bombenwerkstatt der Terrorzelle in die Luft ging. Für den Tod von Youssef A. fehlen gemäss lokalen Medien aber die DNA-Beweise.

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