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«Johannes Paul II. hatte einen grossen Einfluss auf die Politik»

Kann der Papst das Weltgeschehen beeinflussen? Ja, sagt Geschichtsprofessorin Claudia Zey. Je nachdem, wie politisch er sein Amt versteht.

Monica Fahmy
Der eine bewegte, der andere könnte bewegen: Papst Johannes Paul II. und Kardinal Jorge Mario Bergoglio, der heutige Papst Franziskus.
Der eine bewegte, der andere könnte bewegen: Papst Johannes Paul II. und Kardinal Jorge Mario Bergoglio, der heutige Papst Franziskus.
Keystone

Die Papstwahl als Popevent: Viele verfolgten sie gespannt, obwohl es für ihren Alltag keine Rolle spielt, ob es überhaupt einen Papst gibt. Wie sehen Sie das?

Ob es für das alltägliche Leben eine geringe oder keine Rolle spielt, hängt stark damit zusammen, wie gläubig die Menschen sind. Wenn es um die grossen Kirchenfragen geht, die auch die Gemeinden bewegen, also den Umgang mit den Laien, den Frauen, Zölibatsfragen, dann spielt es eine Rolle, ob es einen Papst gibt und wer dieser Papst ist. Für die Kirche spielt es sicher eine Rolle, denn die katholische Kirchenverfassung ist absolut hierarchisch aufgebaut und braucht diesen Monarchen an der Spitze, um überhaupt funktionieren zu können.

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