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Zimbabwe zwischen Aufbruch und Angst

Nach dem Putsch gegen Robert Mugabe wirkt das Zentrum von Harare fast so, als wäre nichts geschehen. Doch in den reichen Vororten fallen Schüsse.

Die Euphorie der Menschen lässt weiter auf sich warten: Zeitungsaushänge in Zimbabwes Hauptstadt Harare verkünden den Umsturz. Foto: AP, Keystone
Die Euphorie der Menschen lässt weiter auf sich warten: Zeitungsaushänge in Zimbabwes Hauptstadt Harare verkünden den Umsturz. Foto: AP, Keystone

Es ist 6.30 Uhr am Donnerstagmorgen, als das Militär in Zimbabwe zum Schluss kommt, dass die Bevölkerung auf ihren Putsch bisher nicht mit der aus ihrer Sicht angemessenen Euphorie reagiert hat. In einer Seitenstrasse in der Innenstadt hält ein grüner Geländewagen, ein Offizier in Tarnuniform springt heraus, läuft zu einer Gruppe Taxifahrer, die auf dem Bordstein sitzen und auf Fahrgäste warten. «Hey Leute, ihr solltet viel fröhlicher sein, jetzt wird alles anders», sagt der Soldat. Dann wartet er und schaut ein wenig ungeduldig. Ein paar Taxifahrer klatschen in die Hände, ein paar grinsen, ein paar bleiben einfach sitzen.

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