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«Verrückte, die etwas Verrücktes sagen, nehmen wir ernst»

Iran, die Palästina-Frage, der Syrienkonflikt: Israel müsse dafür sorgen, dass es nicht in den Strudel gezogen wird, sagt die unabhängige Knesset-Abgeordnete Einat Wilf. Bedrohungen habe man im Griff.

Waffenstillstand: Hamas-Führer Ismail Hanija lässt sich auf einen Waffenstillstand mit Israel ein. Zusammen mit dem Emir von Katar schreitet er feierlich über den roten Teppich. (23. Oktober 2012)
Waffenstillstand: Hamas-Führer Ismail Hanija lässt sich auf einen Waffenstillstand mit Israel ein. Zusammen mit dem Emir von Katar schreitet er feierlich über den roten Teppich. (23. Oktober 2012)
Mohammed Abed, AFP
Anschlagsreihe: Raketenangriff auf Israel nach dem Besuch des Emirs von Katar im Gazastreifen. (24. Oktober 2012)
Anschlagsreihe: Raketenangriff auf Israel nach dem Besuch des Emirs von Katar im Gazastreifen. (24. Oktober 2012)
Amir Cohen, Reuters
Sudan: Eine Waffenfabrik in Karthoum wird am 24. Oktober 2012 bombardiert.
Sudan: Eine Waffenfabrik in Karthoum wird am 24. Oktober 2012 bombardiert.
Stringer, Reuters
Antiisraelische Demonstration: Angeblich wurde die Fabrik von der israelischen Luftwaffe angegriffen. (24. Oktober 2012)
Antiisraelische Demonstration: Angeblich wurde die Fabrik von der israelischen Luftwaffe angegriffen. (24. Oktober 2012)
Stringer, Reuters
Nachbarland Ägypten: Bei dem Konflikt zwischen Präsident Mohammed Mursi und den radikalen Islamisten gibt es bisher keine Aussicht auf eine Lösung. (6. August 2012)
Nachbarland Ägypten: Bei dem Konflikt zwischen Präsident Mohammed Mursi und den radikalen Islamisten gibt es bisher keine Aussicht auf eine Lösung. (6. August 2012)
Ahmed Gomaa, Keystone
Nachbarland Syrien: Der Bürgerkrieg in Syrien fordert täglich Opfer. In Israel wächst die Angst vor einem Übergreifen des Konflikts. (20. Oktober 2012)
Nachbarland Syrien: Der Bürgerkrieg in Syrien fordert täglich Opfer. In Israel wächst die Angst vor einem Übergreifen des Konflikts. (20. Oktober 2012)
AFP
Schreckensszenario: Der israelische Premier Benjamin Netanyahu veranschaulicht die Bedrohung eines nuklearen Angriffs seitens des Iran. (27. September 2012)
Schreckensszenario: Der israelische Premier Benjamin Netanyahu veranschaulicht die Bedrohung eines nuklearen Angriffs seitens des Iran. (27. September 2012)
Richard Drew, Keystone
Aufrüstung: Die grösste Truppenübung aller Zeiten. Die israelische Armee und die USA bei der dreiwöchigen Austere Challenge 2012. (23. Oktober 2012)
Aufrüstung: Die grösste Truppenübung aller Zeiten. Die israelische Armee und die USA bei der dreiwöchigen Austere Challenge 2012. (23. Oktober 2012)
Ronen Zvulun, Reuters
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Frau Wilf, beim Nachbarn Syrien herrscht Bürgerkrieg, beim Nachbarn Ägypten sind radikale Islamisten im Sinai aktiv, im Gaza erhält die Hamas hohen Besuch vom Emir von Katar und feuert 79 Raketen nach Israel. Mittendrin, wie fühlen Sie sich?

Wie ich mich fühle? Nun, wir müssen unbedingt dafür sorgen, dass wir aus all dem draussen bleiben und es uns nicht in den Strudel hineinzieht. Lassen Sie mich ein anderes Bild benutzen, da ich mit einem Schweizer Medium spreche: In Anbetracht dessen, was um uns herum passiert, müssen wir uns wie die Schweiz benehmen, wie ein neutraler Bunker. Wir sollten uns aus den ganzen religiösen und ethnischen Spannungen in der Region heraushalten und gar nicht erst versuchen, für eine Seite Partei zu ergreifen. Und wir sollten uns auch militärisch schützen, um sicherzugehen, dass keiner dieser Konflikte zu uns rüberschwappt.

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