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US-Regierung verurteilt Anschlag in der Türkei

Washington bezeichnet das Attentat auf eine Hochzeitsfeier in der Türkei als «zynisch und feige». Vizepräsident Biden reist nach Ankara, gemeinsam soll der Terrorismus bekämpft werden.

Geschätzte Nato-Verbündete: US-Vizepräsident Joe Biden (l.) besucht Anfang Jahr den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in dessen Palast in Istanbul. (23. Januar 2016)
Geschätzte Nato-Verbündete: US-Vizepräsident Joe Biden (l.) besucht Anfang Jahr den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in dessen Palast in Istanbul. (23. Januar 2016)
Epa/Sedat Suna/Pool, Keystone
Grosse Trauer nach dem Anschlag in Gaziantep: Verwandte beten am Sarg eines getöteten dreimonate alten Kindes. (21. August 2016)
Grosse Trauer nach dem Anschlag in Gaziantep: Verwandte beten am Sarg eines getöteten dreimonate alten Kindes. (21. August 2016)
Sedat Suna, Keystone
Zahlreiche Krankenwagen rasen zum Anschlagsort. Die Situation vor Ort ist chaotisch.
Zahlreiche Krankenwagen rasen zum Anschlagsort. Die Situation vor Ort ist chaotisch.
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Die US-Regierung hat den Anschlag auf eine Hochzeitsfeier in der Türkei scharf verurteilt. Es handele sich um einen «abscheulichen Angriff», erklärte US-Aussenamtssprecher Mark Toner am Sonntag. Die USA stünden an der Seite ihres Partners Türkei im Kampf gegen die gemeinsame Bedrohung durch den Terrorismus.

51 Menschen getötet

Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA erklärte, die Täter in Gaziantep hätten «zynisch und feige» eine Hochzeit angegriffen. Die USA stünden in engem Kontakt mit den türkischen Behörden. US-Vizepräsident Joe Biden werde am Mittwoch nach Ankara reisen um die Bereitschaft der USA zu bekräftigen «gemeinsam mit der Türkei, unserem geschätzten Nato-Verbündeten und Partner, der Plage des Terrorismus die Stirn zu bieten».

Ein nach Angaben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erst zwölf bis 14 Jahre alter Selbstmordattentäter hatte sich am Samstagabend während einer Hochzeitsfeier in Gaziantep im kurdisch geprägten Südosten der Türkei in die Luft gesprengt. Bei dem Anschlag wurden mindestens 51 Menschen getötet und 94 weitere zum Teil lebensgefährlich verletzt. Erdogan vermutet die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hinter der Tat.

AFP/foa

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