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Russland blockiert Erklärung zu Libyen

Mitglieder des Uno-Sicherheitsrats forderten in einer Erklärung ein Ende des Vormarsches der Truppen von General Haftar. Der Text scheiterte am Widerstand Moskaus.

Die Kämpfe um Tripolis dauern an: Der Uno-Sicherheitsrat hatte Haftars Truppen am Freitag aufgefordert, «sämtliche Truppenbewegungen einzustellen». epa/Stringer
Die Kämpfe um Tripolis dauern an: Der Uno-Sicherheitsrat hatte Haftars Truppen am Freitag aufgefordert, «sämtliche Truppenbewegungen einzustellen». epa/Stringer

Russland hat im Uno-Sicherheitsrat eine Erklärung zu Libyen blockiert, in der ein Ende des Vormarsches der Truppen von General Chalifa Haftar gefordert werden sollte. Russland steht wie Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate hinter dem abtrünnigen General.

Moskau pochte nach Diplomatenangaben vom Sonntag darauf, dass alle Konfliktparteien zu einem Ende der Kämpfe aufgerufen werden. Die USA lehnten eine solche Änderung am Text aber ab.

Der Uno-Sicherheitsrat hatte Haftars Truppen am Freitag in einer Presseerklärung aufgefordert, «sämtliche Truppenbewegungen einzustellen». Grossbritannien legte dann einen formaleren Text vor. Darin werden Haftars Einheiten aufgefordert, jegliche militärische Aktivität einzustellen. Alle Konfliktparteien werden zu einer Deeskalation aufgerufen. Dieser Text scheiterte aber am Widerstand Moskaus.

Haftars Libysche Nationale Armee (LNA) rückt seit Donnerstag auf die Hauptstadt Tripolis vor, in der die Einheitsregierung von Ministerpräsident Fajes al-Sarradsch ihren Sitz hat. Ungeachtet internationaler Appelle dauern die Kämpfe um Tripolis an.

(SDA)

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