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Richter überlebt Anschlag in Bagdad

Im Irak sind bei Anschlägen mindestens 48 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden. In einem Fall eröffneten Bewaffnete das Feuer auf einen Kleinbus mit Soldaten.

Zieles eines Anschlags: Ein Auto in Baakuba. (25. August 2013)
Zieles eines Anschlags: Ein Auto in Baakuba. (25. August 2013)
Reuters

Bei erneuten Anschlägen im Irak sind am Sonntag mindestens 48 Menschen getötet worden. Die Angriffe wurden nach Behördenangaben in Bagdad und sunnitisch geprägten Gebieten nördlich der Hauptstadt verübt. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt.

In Bagdad starben bei mehreren Bombenanschlägen mindestens 18 Menschen. In der Provinz Salaheddin wurden laut Polizei und Rettungskräften durch eine Autobombe fünf Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Zu den Verletzten zählte demnach ein Richter, der offenbar das Ziel des Anschlags war.

Feuer auf Kleinbus eröffnet

In der Unruheprovinz Niniweh eröffneten Bewaffnete das Feuer auf einen Kleinbus mit Soldaten auf dem Weg von Bagdad nach Mossul. Dabei wurden nach Angaben eines Armeevertreters fünf Soldaten getötet. Bei drei weiteren Anschlägen in Niniweh starben ein Soldat und zwei Zivilisten. In Baakuba, der Hauptstadt der Provinz Dijala, wurden bei mehreren Anschlägen mindestens 17 Menschen getötet.

Die Gewalt im Irak nahm dieses Jahr deutlich zu. Seit Jahresbeginn kamen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP bereits mehr als 3600 Menschen bei Angriffen ums Leben. Beobachter sehen die Wut der sunnitischen Bevölkerungsminderheit auf die schiitisch dominierte Regierung als einen der Hauptgründe für die Gewalt im Irak.

SDA/mw

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