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Panzer und Polizisten vor Botschaften in Sanaa

Nach der Terrorwarnung der USA sind die westlichen Botschaften in Nahost alarmiert. Weltweit bleiben heute 20 Vertretungen geschlossen. Im Jemen ist der Aufmarsch von Sicherheitskräften besonders gross.

Der Jemen hat laut eigenen Angaben einen grossen Plan der al-Qaida aufgedeckt: Ein Polizist durchsucht ein Auto auf einer Zufahrtsstrasse in die jemenitische Hauptstadt Sanaa. (7. August 2013)
Der Jemen hat laut eigenen Angaben einen grossen Plan der al-Qaida aufgedeckt: Ein Polizist durchsucht ein Auto auf einer Zufahrtsstrasse in die jemenitische Hauptstadt Sanaa. (7. August 2013)
Khaled Abdullah, Reuters
Enorme Sicherheitsvorkehrungen: In der Hauptstadt Sanaa seien Hunderte gepanzerte Fahrzeuge in Stellung gebracht worden, berichtet die BBC: Ein Polizeifahrzeug sichert eine Strasse, die zur US-Botschaft führt. (6. August 2013)
Enorme Sicherheitsvorkehrungen: In der Hauptstadt Sanaa seien Hunderte gepanzerte Fahrzeuge in Stellung gebracht worden, berichtet die BBC: Ein Polizeifahrzeug sichert eine Strasse, die zur US-Botschaft führt. (6. August 2013)
Hani Mohammed, Keystone
In Alarmbereitschaft: Ein Polizist wartet in der Nähe der britischen Botschaft in Sanaa. (3. August 2013)
In Alarmbereitschaft: Ein Polizist wartet in der Nähe der britischen Botschaft in Sanaa. (3. August 2013)
Reuters
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Vor den Botschaften mehrerer westlicher Staaten sind in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa zahlreiche einheimische Sicherheitskräfte postiert worden. Bewaffnete Spezialkräfte sind im Einsatz. Auch Panzer seien vor den diplomatischen Vertretungen zu sehen, berichtete ein AFP-Reporter am Sonntag.

Höhere Sicherheitsvorkehrungen gibt es demnach vor den Botschaften Deutschlands, Frankreichs, Grossbritanniens und der USA, die aus Sicherheitsgründen allesamt geschlossen bleiben. Auch vor anderen westlichen Einrichtungen seien viele Sicherheitskräfte zu sehen.

20 Botschaften geschlossen

«Wir waren bereits im Alarmzustand, aber wir haben unsere Wachsamkeit noch verdoppelt», sagte ein Polizist der Nachrichtenagentur AFP. Schon seit Anfang der Woche sind an wichtigen Strassen in Sanaa Absperrungen und Kontrollposten aufgebaut.

Aus Sicherheitsgründen sollten am Sonntag rund 20 US-Botschaften in der ganzen Welt geschlossen bleiben. Die Botschaften Deutschlands, Grossbritanniens und Frankreichs im Jemen bleiben am Sonntag und Montag ebenfalls geschlossen.

Globale Warnung

Die US-Regierung hatte am Freitag vor möglichen Terrorangriffen von al-Qaida und verbündeten Extremisten «vor allem im Nahen Osten und in Nordafrika» im Monat August gewarnt.

Am Samstag gab die internationale Polizeiorganisation Interpol eine globale Warnung vor erhöhter Terrorgefahr heraus. Hintergrund sind mehrere Massenausbrüche mutmasslicher Extremisten aus Gefängnissen.

SDA/wid

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