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Nun vertrauen sie nur noch den Waffen

Die Kurden brauchen neue Waffen von Amerikanern und Europäern, um sich gegen die Jihadisten zu verteidigen. Die Bewaffnung der Kurden birgt aber Risiken.

Bereit für den Kampf gegen die Gotteskrieger: Peshmerga-Kämpfer in Makhmur, 280 Kilometer nördlich von Bagdad.
Bereit für den Kampf gegen die Gotteskrieger: Peshmerga-Kämpfer in Makhmur, 280 Kilometer nördlich von Bagdad.
AFP

Die Kopfabschneider vom Islamischen Staat (IS) sind bestens bewaffnet. Die Kurden sind den Kämpfern des selbst ernannten Kalifen unterlegen, denn dessen Militante haben modernste US-Waffen von der irakischen Armee erbeutet. So wie vor Jahren die Kurden: Als die Saddam-Diktatur mitsamt ihrer Riesenarmee 2003 unterging, haben die Kurden riesige Mengen an Panzern und anderem Sowjet-Material erbeutet. Dazu haben sie US-Waffen, an denen die Amerikaner sie ausgebildet haben. Mit diesem Kriegsgerät und 200'000 Kämpfern hatten die Kurden sich ziemlich sicher gefühlt gegenüber der aggressiven Zentralregierung in Bagdad.

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