Zum Hauptinhalt springen

Neue russische Luftangriffe auf IS-Hochburg al-Raqqa

Russland hat weitere Attacken in Syrien geflogen. Diesmal sollen laut syrischen Quellen nur Stellungen des IS angegriffen worden sein.

Russland greift mit Raketen vom U-Boot Rostow am Don in den Konflikt in Syrien ein. (9. Dezember 2015)
Russland greift mit Raketen vom U-Boot Rostow am Don in den Konflikt in Syrien ein. (9. Dezember 2015)
AFP
Das U-Boot Rostow am Don wurde ins Mittelmeer verlegt. (Archivbild)
Das U-Boot Rostow am Don wurde ins Mittelmeer verlegt. (Archivbild)
Anatoly Maltsev, Keystone
Zerstörung in Talbiseh nach einem russischen Luftangriff. (30. September 2015)
Zerstörung in Talbiseh nach einem russischen Luftangriff. (30. September 2015)
Syrischer Zivilschutz, Keystone
1 / 17

Die russische Luftwaffe hat nach Angaben von Aktivisten in der Nacht zum Samstag neue Angriffe auf Stellungen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien geflogen. Mehrere Angriffe hätten auf Stellungen im Westen der IS-Hochburg Raka im Nordosten des Landes abgezielt, sagte der Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur AFP.

Der IS kontrolliert die gesamte Provinz Raqqa, die dort gelegene gleichnamige Stadt wird als Hauptstadt der Extremisten angesehen. Raqqa ist seit dem Jahr 2013 IS-Hochburg. Die Detonationen seien bis in die Stadt zu hören gewesen. Nähere Angaben zu den Zielen machte er nicht. Die Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten, ihre Angaben sind von unabhängiger Seite aber kaum überprüfbar.

Westliche Kritik an russischen Angriffen

Am Donnerstag attackierte die russische Luftwaffe die Provinz erstmals seit dem Beginn ihre Luftangriffe am Mittwoch. Nach Angaben aus Moskau richten sich die russischen Angriffe gegen die Milizen IS und Al-Nusra-Front sowie gegen andere «Terroristengruppen».

Westliche und arabische Staaten werfen Moskau aber vor, auch gemässigte Rebellengruppen zu bombardieren. Demnach dienen die Angriffe weniger dem Kampf gegen die Jihadisten als vielmehr der Unterstützung des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad. Der Beobachtungsstelle zufolge trafen russische Angriffe am Donnerstag auch ein Spital in der westlichen Provinz Hama, wobei Ärzte verletzt worden seien. Der IS sei in dieser Region nicht aktiv.

SDA/ofi

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch