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Mehr als 20 Jihadisten in Syrien getötet

Im Nordosten Syriens sind bei Luftangriffen mehrere Jihadisten getötet worden. Unter ihnen soll auch der Sprecher der mit dem Terrornetzwerk al-Qaida verbündeten Al-Nusra-Front sein.

Bomben überraschten Jihadisten während eines Treffens: Luftangriff in der Provinz Idlib. (19. September 2013)
Bomben überraschten Jihadisten während eines Treffens: Luftangriff in der Provinz Idlib. (19. September 2013)
AP Photo, Keystone

Sprecher Abu Firas al-Suri habe sich in der Provinz Idlib gerade mit anderen hochrangigen Jihadisten getroffen, als sie aus der Luft angegriffen wurden, berichtete am Sonntag die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Al-Suri sei ebenso wie sein Sohn getötet worden, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angaben der in Grossbritannien ansässigen Beobachtungsstelle, die sich vor Ort auf ein dichtes Netz von Informanten stützt, sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

Immernoch herrscht Waffenruhe

Auch weitere Stützpunkte von Al Nusra und anderen Islamisten seien unter Beschuss genommen worden. Insgesamt seien mehr als 20 Jihadisten getötet worden. Nach Angaben von Rahman blieb zunächst unklar, ob die Luftangriffe von der syrischen Armee oder von Russland geflogen wurden. Russland unterstützt bei den Kämpfen in Syrien Machthaber Baschar al-Assad.

Seit Ende Februar ist in Syrien eigentlich eine Waffenruhe in Kraft, die trotz Verstössen im Grossen und Ganzen eingehalten wird. Die Waffenruhe gilt allerdings nicht für die Gebiete, die von der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und der mit al-Qaida verbündeten Al-Nusra-Front kontrolliert werden. Diese entsprechen in etwa der Hälfte des syrischen Staatsgebiets.

(SDA)

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