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Mehr als 100 Tote bei Gefechten im Jemen

Es geht um die Kontrolle über die Küstenregion am Roten Meer: Bei erbitterten Kämpfen in der Region Mocha sind Dutzende Huthi-Rebellen und Regierungssoldaten gestorben.

Umkämpfte Küstenregion am Roten Meer: Die Region Mocha im Südwesten des Jemen.
Umkämpfte Küstenregion am Roten Meer: Die Region Mocha im Südwesten des Jemen.
Gogle Maps

Bei schweren Gefechten und Luftangriffen im Südwesten des Jemen sind nach Angaben von Militärangehörigen und Ärzten binnen 24 Stunden mehr als hundert Menschen getötet worden. Mindestens 90 Kämpfer der Huthi-Rebellen und ihrer Verbündeten sowie fast 20 Regierungssoldaten seien getötet worden, hiess es am Sonntag vonseiten der Mediziner und des Militärs.

Bei den erbitterten Kämpfen in der Region Mocha ging es den Angaben zufolge um die Kontrolle über Küstenregionen am Roten Meer.

US-Angriffe mit Drohnen

Zuvor hatten örtliche Behördenvertreter mitgeteilt, dass am Sonntag in Jakla in der zentraljemenitischen Provinz Baida bei US-Angriffen mit Drohnen und Kampfhelikoptern fast 60 Menschen getötet worden seien. Unter den Toten seien mehr als 40 mutmassliche Al-Qaida-Kämpfer sowie Frauen und Kinder.

Im Jemen wütet seit Anfang 2015 ein Bürgerkrieg zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und den Truppen von Präsident Abd Rabbuh Mansur al-Hadi. Seit März 2015 fliegt eine von Saudiarabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe auf die Rebellen. Seitdem wurden mehr als 7400 Menschen getötet.

Die UNO fordert eine Waffenruhe, damit dringend benötigte humanitäre Hilfe ins Land gelangen kann, sowie politische Gespräche über ein Ende des Konflikts.

AFP/kko

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