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Salzig, trocken, tot – kommt jetzt die Rettung?

Einen Meter sinkt der Wasserspiegel des Toten Meers im Jahr. Bald bleibt nichts als Wüste. Nun fiel der Startschuss für ein Riesenprojekt.

Markiert, wo der Wasserspiegel vor 30 Jahren war: Boje an der israelischen Küste des Toten Meeres.
Markiert, wo der Wasserspiegel vor 30 Jahren war: Boje an der israelischen Küste des Toten Meeres.
Keystone

Diese Woche hat Jordanien die Ausschreibung für ein historisches Megaprojekt gestartet: den Bau eines Kanals vom Roten zum Toten Meer. Er soll die völlige Austrocknung des Toten Meeres verhindern, das gemäss Experten schon im Jahr 2050 verschwunden sein könnte. Der geplante Kanal wäre in der Lage, jährlich 300 Millionen Kubikmeter Wasser zu befördern. In einer ersten Phase soll nun die Infrastruktur geschaffen werden, um diese grosse Menge überhaupt aus dem Golf von Akaba im Roten Meer im Süden Jordaniens pumpen zu können.

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