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Mega-Explosion in iranischem Munitionslager

Bei einer wuchtigen Explosion in einem Munitionslager der berüchtigten Revolutionsgarden sterben über ein Dutzend Soldaten. Laut offiziellen Stellungnahmen hat der Vorfall mit Politik nichts zu tun.

Die Explosion war noch rund 45 Kilometer vom Unfallort zu hören: Still aus einem Amateurvideo, das die Agentur Keystone zur Verfügung stellt.
Die Explosion war noch rund 45 Kilometer vom Unfallort zu hören: Still aus einem Amateurvideo, das die Agentur Keystone zur Verfügung stellt.
Keystone

Bei einer Explosion in einem Munitionslager der iranischen Revolutionsgarde sind mindestens 17 Soldaten ums Leben gekommen. Ein Unfall beim Transport von Munition sei Auslöser des Unglücks gewesen, sagte ein Sprecher der paramilitärischen Elitetruppe, Ramasan Sharif. Zunachst war die Zahl von 27 Toten kursiert. Dabei habe es sich allerdings um einen Fehler gehandelt, der auf ein unleserliches Fax zurückgehe, meldete später die Agentur AFP.

Auch der iranische Parlamentsabgeordnete Parvis Soroori machte einen Unfall für die Explosion verantwortlich. «Bei dem Vorfall hat es keine Sabotage gegeben. Er hat nichts mit Politik zu tun», sagte Soroori.

Explosion bei Transport

Das iranische Staatsfernsehen berichtete von mindestens 27 Toten. 16 weitere Menschen seien verletzt und in ein Spital eingeliefert worden. Einige von ihnen waren nach Angaben von Sharif in kritischem Zustand. Die Explosion ereignete sich in einem Militärstützpunkt bei Bidgane, 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Teheran.

Bei den Toten handle es sich um Mitglieder der Streitkräfte, sagte ein Sprecher der Revolutionsgarden. Die Explosion ereignete sich demnach beim Transport von Munition. Mehrere Zeugen berichteten der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Wucht der Explosion 45 Kilometer von der Basis entfernt in den westlichen Vororten Teherans zu spüren gewesen sei.

Zunächst war von der Explosion einer Tankstelle für Flüssiggas die Rede gewesen. Der beim Gouverneur von Teheran für Sicherheitsfragen Verantwortliche Aliresa Janeh sagte jedoch, die Explosion habe sich auf einem Militärstützpunkt ereignet.

sda/AFP/ami

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