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Machtkampf bei Boko Haram

Kaum wurde der neue Chef der Terrormiliz bekannt gegeben, meldete sich der bisherige, totgeglaubte Führer zu Wort. Die Miliz ist gespalten.

Spur der Verwüstung: Bei einem verheerenden Angriff auf die Grosse Moschee der nigerianischen Millionenstadt Kano wurden im November 2014 mehr als 100 Menschen getötet. Im Verdacht stand die Extremistengruppe Boko Haram.
Spur der Verwüstung: Bei einem verheerenden Angriff auf die Grosse Moschee der nigerianischen Millionenstadt Kano wurden im November 2014 mehr als 100 Menschen getötet. Im Verdacht stand die Extremistengruppe Boko Haram.
Reuters

Innerhalb der nigerianischen Extremistenmiliz Boko Haram ist ein Machtkampf um die Führung der blutrünstigsten Terrorgruppe der Welt ausgebrochen, der womöglich bereits zu ihrer Spaltung führte. Nachdem die jihadistische Onlinepublikation «Al-Naba» zu Beginn der Woche die Einsetzung des früheren Boko-Haram-Sprechers Abu Musab al-Barnawi seitens des Islamischen Staats (IS) zum Chef der Miliz bekannt gegeben hatte, meldete sich am Donnerstag der bisherige Führer Abubakar Shekau in einer aufgezeichneten Audiobotschaft zu Wort.

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