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Libyen beginnt mit Zahlungen für US-Terrorismusopfer

Libyen hat nach US-Angaben mit den Entschädigungszahlungen für Terrorismusopfer in den USA begonnen.

Auf einem Bankkonto für Schadenersatzzahlungen an Opfer und Hinterbliebene von libyschen Terroranschlägen sei eine «beachtliche Summe Geld» eingegangen, sagte am Donnerstag ein ranghoher US- Vertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Angaben zur Höhe der Summe machte er jedoch nicht.

Die US-Regierung kann seinen Angaben zufolge aber erst mit der Auszahlung beginnen, wenn die gesamte Summe eingegangen ist. Auch der vereinbarte Schutz vor Zivilklagen aus den USA könne erst nach Abschluss der Zahlungen garantiert werden.

Im August hatten Washington und Libyen ein Abkommen über Schadenersatzzahlungen für Terrorismusopfer aus beiden Ländern unterzeichnet. Dabei geht es um den Bombenanschlag auf ein Flugzeug der Fluggesellschaft PanAm 1988 über der schottischen Ortschaft Lockerbie, bei dem 270 Menschen getötet wurden, und den Anschlag auf die Berliner Diskothek La Belle, bei dem 1986 drei Menschen starben.

Die Führung in Tripolis hatte zugegeben, an den Anschlägen beteiligt gewesen zu sein. Die Beziehungen zwischen Libyen und den USA waren nach einer 23-jährigen Unterbrechung Anfang 2004 wieder aufgenommen worden.

SDA/bru

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