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Kurden erringen bitteren Sieg gegen IS-Milizen

Die Rückeroberung der syrischen Grenzstadt Kobane zeigt, dass Erfolge gegen den Islamischen Staat (IS) möglich sind. Doch dies hat vor allem symbolische Bedeutung – die Lage in Syrien und im Irak bleibt fragil.

Nur noch sporadische Kämpfe im Osten der Stadt: Kurdischer Kämpfer in Kobane. Foto: Jonathan Raa (Keystone, Photoshot)
Nur noch sporadische Kämpfe im Osten der Stadt: Kurdischer Kämpfer in Kobane. Foto: Jonathan Raa (Keystone, Photoshot)

Kurdische Kämpfer stehen offenbar kurz davor, die syrische Grenzstadt Kobane von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zurückzuerobern. Das teilten sowohl Idriss Nassan, Sprecher der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), als auch die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London mit. Nach deren Bericht halten kurdische Einheiten inzwischen mehr als 90 Prozent des Stadtgebietes, während die IS-Milizen in Aussenbezirke der Stadt verdrängt wurden. Nassan, der sich im türkischen Grenzgebiet aufhält, sagte der Nachrichtenagentur AP, er beabsichtige, heute Dienstag nach Kobane zurückzukehren, und erwarte, dass die Stadt bis dahin komplett befreit sei. «Der Islamische Staat steht am Rande der Niederlage.» Die Jihadisten hätten zum grössten Teil die Flucht ergriffen, es gebe nur noch sporadisch Gefechte im Osten der Stadt.

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