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Kreislauf des Schreckens

Einige Mursi-Anhänger standen dem Terror nahe, ehe sie an die Macht kamen. Nun kehren sie zum Radikalismus zurück.

Mehr als 1000 Menschen starben während der Ausschreitungen: Ein ägyptischer Soldat auf einem Panzerwagen vor dem obersten Gerichtshof in Kairo. (19. August 2013)
Mehr als 1000 Menschen starben während der Ausschreitungen: Ein ägyptischer Soldat auf einem Panzerwagen vor dem obersten Gerichtshof in Kairo. (19. August 2013)
AFP
Von den Machthabern in Kairo vorgeführt: Mohammed Badie, geistiger Führer der Muslimbrüder, nach seiner Festnahme. (19. August 2013)
Von den Machthabern in Kairo vorgeführt: Mohammed Badie, geistiger Führer der Muslimbrüder, nach seiner Festnahme. (19. August 2013)
Keystone
Was vom Lager übrig bleibt: Das Camp in Nasr City.
Was vom Lager übrig bleibt: Das Camp in Nasr City.
Keystone
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Den 6. Oktober 2012 wird Ägyptens Militärchef Abdel Fattah al-Sisi kaum vergessen. Als der General sich bei der alljährlichen Siegesfeier für den ägyptisch-israelischen «Oktober-Krieg» in seiner ordensgeschmückten Uniform auf die Tribüne setzte, sah er ein paar Plätze weiter einen Mann mit einem auf die Brust reichenden Vollbart: Tarik al-Sumur. Sumur, zum Nationalfeiertag eingeladen vom inzwischen gestürzten Islamisten-Staatschef Mohammed Mursi, ist einer der Männer, die 1981 Präsident Anwar al-Sadat ermordet hatten – und die wegen ihrer Beteiligung an dem Komplott zu langjähriger Haft verurteilt worden waren.

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