Zum Hauptinhalt springen

Kämpfer von Ouattara erobern Stadt um Stadt

In der Elfenbeinküste bringen die Truppen des international anerkannten Präsidenten Alassane Ouattara mehrere Städte unter Kontrolle. Experten prophezeien Laurent Gbagbo eine düstere Zukunft.

Kämpfer des international anerkannten Präsidenten der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, haben nach eigenen Angaben zwei weitere Städte eingenommen. Sie brachten Bouafle und Sinfra im Landesinneren unter ihre Kontrolle, wie Hauptmann Leon Alla heute erklärte. Seit Montag hatten Ouattara-treue Kämpfer bereits die Einnahme der drei strategisch wichtigen Städte Daloa, Bondoukou und Duékoué verkündet.

Die im Westen der Elfenbeinküste gelegene Stadt Daloa verfügt über einen Flughafen und liegt an einer Hauptverkehrsader. Von dort aus führen Strassen in die von Truppen des abgewählten Präsidenten Laurent Gbagbo gehaltene Hauptstadt Yamoussoukro und zur südlichen Hafenstadt San Pedro, die sich ebenfalls in der Hand von Gbagbo-Anhängern befindet. Berater Ouattaras gehen davon aus, dass Gbagbo seinen Posten räumen und ins Exil gehen würde, wenn entweder Yamoussoukro oder San Pedro fielen.

Experten befürchten monatelangen Bürgerkrieg

Nach seiner Niederlage bei der Präsidentschaftswahl weigerte sich Gbagbo, das Präsidentenamt an Ouattara abzugeben. Internationale Beobachter befürchten, dass die seit Monaten anhaltenden Konflikte zwischen den beiden Lagern zu einem Bürgerkrieg in dem westafrikanischen Land führen könnten.

dapd/mrs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch