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Jihad-Drohungen gegen Russland

Wegen der Intervention Russlands in Syrien verstärken Saudiarabien und die Türkei ihre militärische Hilfe für die Rebellen. Und saudische Kleriker rufen zum Heiligen Krieg auf.

Russland greift mit Raketen vom U-Boot Rostow am Don in den Konflikt in Syrien ein. (9. Dezember 2015)
Russland greift mit Raketen vom U-Boot Rostow am Don in den Konflikt in Syrien ein. (9. Dezember 2015)
AFP
Das U-Boot Rostow am Don wurde ins Mittelmeer verlegt. (Archivbild)
Das U-Boot Rostow am Don wurde ins Mittelmeer verlegt. (Archivbild)
Anatoly Maltsev, Keystone
Zerstörung in Talbiseh nach einem russischen Luftangriff. (30. September 2015)
Zerstörung in Talbiseh nach einem russischen Luftangriff. (30. September 2015)
Syrischer Zivilschutz, Keystone
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Das russische Eingreifen im Syrien-Krieg zugunsten des Assad-Regimes hat über 50 Kleriker in Saudiarabien zu einem dramatischen Aufruf veranlasst. Es ist ein Aufruf zum Heiligen Krieg gegen die syrische Regierung und ihre Verbündeten. Gemeint ist vor allem Russland, aber auch der Iran. «Sie führen einen Krieg gegen die Sunniten, ihre Länder und ihre Identität», heisst es im Pamphlet der Kleriker. «Die heiligen Krieger in Syrien verteidigen die gesamte islamische Nation. Unterstützt sie.» Die sunnitischen Extremisten beschimpfen die schiitischen und alawitischen Muslime, und sie kritisieren Russlands Kampfeinsatz in Syrien als «christlichen Kreuzzug».

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