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Jetzt doch US-Bodentruppen gegen den IS?

Einen Bodeneinsatz im Irak gegen den IS wollte die amerikanische Regierung vermeiden. Nun dreht der Wind.

US-Truppen würden im Irak vor allem Aufklärungsarbeit leisten: Kurdische Sicherheitskräfte inspizieren den Tatort nach dem Bombenangriff in Kirkuk. (30.01.2015)
US-Truppen würden im Irak vor allem Aufklärungsarbeit leisten: Kurdische Sicherheitskräfte inspizieren den Tatort nach dem Bombenangriff in Kirkuk. (30.01.2015)
Stringer, Reuters

Der scheidende US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat einen Einsatz von Bodentruppen im Irak im Kampf gegen die Terrormiliz des so genannten Islamischen Staates (IS) nicht ausgeschlossen.

Solche Truppen würden allerdings keinen Kampfauftrag haben, sondern etwa bei der Informationsbeschaffung und der Aufklärung eingesetzt, sagte Hagel dem Sender CNN. Entschieden sei noch nichts.

Derzeit sind rund 4500 US-Soldaten im Irak als Berater und Ausbilder im Einsatz. Die sunnitischen Fanatiker der IS-Terrormiliz haben grosse Teile des Iraks und Syriens unter ihre Kontrolle gebracht und dort ein Kalifat ausgerufen.

Der Republikaner Hagel hatte Ende November nach weniger als zwei Jahren im Amt seinen Rücktritt angekündigt. Ihm soll der frühere Pentagon-Vizechef Ashton Carter nachfolgen.

SDA/rsz

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