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IS-Terrormiliz verlangt Lösegeld

Der Islamische Staat hat erstmals ausdrücklich Geld für Geiseln verlangt. Tokio soll 200 Millionen Dollar zahlen, damit das Leben von zwei Japanern verschont wird.

Bisher hat der IS nie Lösegeldforderungen gestellt: Der selbsternante Kalif Abu Al-Baghdadi (Archivbild). Foto: Keystone
Bisher hat der IS nie Lösegeldforderungen gestellt: Der selbsternante Kalif Abu Al-Baghdadi (Archivbild). Foto: Keystone

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verlangt von Tokio 200 Millionen US-Dollar Lösegeld, andernfalls werde sie zwei japanische Geiseln ermorden. In einer Videobotschaft «an die japanische Regierung und ihr Volk» forderte ein Maskierter die Zahlung binnen 72 Stunden. Flankiert wurde er von den beiden Opfern, dem freien Journalisten Kenji Goto Jogo und Haruna Yukawa, einem offenbar naiven Abenteurer, der sich als Privatmilitär bezeichnet. Der japanische Premier Shinzo Abe brach seinen Staatsbesuch im Nahen Osten ab, um nach Tokio zurückzukehren. An seiner Stelle schickte er Vize-Aussenminister Yasuhide Nakayama nach Jordanien. Er soll die Freilassung der Geiseln koordinieren.

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