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Iranischer Präsident nennt Boko Haram Schande für Islam

Obwohl sie das vorgeben, hätten die nigerianischen Jihadisten von Boko Haram überhaupt nichts mit dem Islam zu tun, sagt der Präsident des Iran, Hassan Rohani.

«Leider agieren diese Terroristen im Namen des Islam»: Hassan Rohani, hier am Rande der Uno-Generalversammlung in New York. (26. September 2014)
«Leider agieren diese Terroristen im Namen des Islam»: Hassan Rohani, hier am Rande der Uno-Generalversammlung in New York. (26. September 2014)
Reuters

Der Präsident des Iran, Hassan Rohani, hat die Islamistenmiliz Boko Haram eine Schande für den Islam und die Menschlichkeit genannt. «Leider agieren diese Terroristen im Namen des Islam, obwohl das, was sie tun, überhaupt nichts mit dem Islam zu tun hat», zitierte die Nachrichtenagentur Isna Rohani am Montag.

Gruppen wie Boko Haram seien eine Schande und sollten ernsthaft von allen Ländern bekämpft werden, sagte der Präsident bei einem Treffen mit dem neuen kenianischen Botschafter in Teheran.

Angriff auf Millionenstadt

Erst gestern konnte die nigerianische Armee eine Offensive von Boko Haram auf die Millionenstadt Maiduguri abwehren, musste aber den Fall der strategisch wichtigen Stadt Monguno einräumen.

Boko Haram führt im Nordosten Nigerias einen blutigen Feldzug, um einen islamischen Gottesstaat zu errichten. Schätzungen gehen davon aus, dass in den vergangenen Jahren mehr als 15'000 Menschen bei Attentaten oder Angriffen getötet wurden.

SDA/rub

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