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Iran enttäuscht die EU

Zwei Tage lang verhandelte EU-Aussenministerin Catherine Ashton mit iranischen Vertretern über das iranische Atomprogramm. Jetzt sind die Verhandlungen auf Eis gelegt.

Wich nicht vom Standpunkt ab: Saeed Jalili, Chefunterhändler des Iran (Mitte) mit seiner Delegation in Istanbul.
Wich nicht vom Standpunkt ab: Saeed Jalili, Chefunterhändler des Iran (Mitte) mit seiner Delegation in Istanbul.

Nach zwei Tagen sind die internationalen Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm ohne wesentliche Fortschritte beendet worden. EU-Aussenministerin Catherine Ashton zeigte sich am Samstag in Istanbul vor Journalisten über den Ausgang «enttäuscht».

Demnach wurde kein neuer Termin für Gespräche des Iran mit der sogenannten 5 plus1-Gruppe aus den fünf Vetomächten im UN-Sicherheitsrat und Deutschland vereinbart. Die 5 plus1-Gruppe will den Iran von einer weiteren Anreicherung von Uran abbringen. Der Westen verdächtigt die Islamische Republik, heimlich Atomwaffen bauen zu wollen.

Bei den Gesprächen am Freitag hatte sich Teheran beim Thema Urananreicherung unnachgiebig gezeigt. Der Iran werde «auf keinen Fall» Diskussionen über seine «Grundrechte» wie die Urananreicherung zulassen, hatte ein Mitarbeiter von Irans Chefunterhändler Saeed Jalili gesagt.

(SDA)

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