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Internationale Koalition soll vier syrische Soldaten getötet haben

Laut Aktivisten hat die US-geführte Koalition bei einem Luftangriff erstmals Soldaten der Regierungstruppen getötet. Die USA weisen die Vorwürfe zurück.

USA weisen Vorwürfe zurück: Ein F-15E Kampfjet der US Air Force bei einem Einsatz in Syrien (23. September 2014)
USA weisen Vorwürfe zurück: Ein F-15E Kampfjet der US Air Force bei einem Einsatz in Syrien (23. September 2014)
Matthew Bruch, Keystone

In Syrien sollen bei einem Bombardement im Osten des Bürgerkriegslandes vier syrische Soldaten getötet und 13 weitere verletzt worden. Nach Angaben von Aktivisten wurden dabei zum ersten Mal Soldaten der Regierungstruppen bei einem von den USA geführten Angriff getötet.

Dies teilte die in Grossbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) am Montag mit. Der Luftangriff habe ein Armeecamp im Westen der Provinz Deir Essor getroffen. Dieses sei rund zwei Kilometer von der Ortschaft Ajasch entfernt, die von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) kontrolliert werde.

Informationen können kaum überprüft werden

«Truppen des Regimes waren nie zuvor von Angriffen der internationalen Koalition getroffen worden», erklärte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Die SOHR-Angaben, die sich auf ein Netzwerk von Informanten vor Ort wie Ärzte und Kämpfer stützt, können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden.

Die USA wiesen die Vorwürfe zurück und hoben hervor, dass kein Flugzeug der Koalition in dem Gebiet bombardiert habe. Die US-geführte Koalition fliegt in Syrien seit September vergangenen Jahres Angriffe auf die Dschihadistenmiliz IS. Nach den Pariser Anschlägen waren sie insbesondere von Frankreich intensiviert worden.

SDA/bee

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