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Ins Paradies gereist – in der Hölle angekommen

In Mosul wurden Ausländerinnen gefangen genommen, die für die Terrortruppe IS im Irak gekämpft haben. Unter ihnen offenbar auch eine 16-jährige Deutsche.

Die Luftaufnahme vom 10. Juli zeigt das Ausmass der Zerstörung der Altstadt von Mosul am Tigris. Foto: Felipe Dana (Keystone)

Die Luftaufnahme vom 10. Juli zeigt das Ausmass der Zerstörung der Altstadt von Mosul am Tigris. Foto: Felipe Dana (Keystone)

Die Reise ins vermeintlich gelobte Land endete in einem Stollen – dort, wo bis vor kurzem die Altstadt von Mosul war. In den Trümmern liegen unzählige Leichen von getöteten Zivilisten und IS-Kämpfern. Manchmal ragt ein Bein oder ein Arm aus dem Staub, dann wieder weisen nur der schwere Leichengeruch und die Fliegenschwärme darauf hin, dass hier ein Mensch oder eine ganze Familie die Befreiung der irakischen Stadt aus den Händen der Terrormiliz Islamischer Staat nicht überlebt haben.

Süddeutsche Zeitung

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