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«Es gibt Städte, wo Menschen längst am Verhungern sind»

Jakob Kern hat einen der wichtigsten Jobs in Syrien. Er leitet ein UNO-Programm für Nothilfe. Wieso Lieferungen 37 Stunden dauern, obwohl das Ziel nur 20 Minuten entfernt ist.

Nahrungsmittel für über vier Millionen Syrer: Jakob Kern, der das UNO-Welternährungsprogramm in Damaskus leitet. Foto: WFP/Syria
Nahrungsmittel für über vier Millionen Syrer: Jakob Kern, der das UNO-Welternährungsprogramm in Damaskus leitet. Foto: WFP/Syria

In Aleppo toben heftige Kämpfe. Die Lage für die 300'000 Bewohner im Osten der Stadt, die von der Opposition kontrolliert wird, ist dramatisch. Wie hilft das UNO-Welternährungsprogramm (WFP) den Menschen von Aleppo?

Ost-Aleppo ist seit Wochen nicht zugänglich. Bis vor einem Monat konnte eine Partnerorganisation von der Türkei aus rund 120'000 Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen. Das WFP hat Ende Juni seine letzte Lieferung geleistet: Wir erreichten die Familien mit Nahrungsmitteln für eineinhalb Monate. Damit das Essen länger reicht, verteilen unsere Partner nur noch halbe Tagesrationen. Im Osten Aleppos reichen die Nahrungsmittel noch maximal zwei Wochen, vermutlich bis Ende August.

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