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IAEA-Inspektor stirbt im Iran

Ein Angestellter der Internationalen Atomenergiebehörde ist gemäss Nachrichtenagentur AFP bei einem Autounfall im Iran ums Leben gekommen. Ein weiterer wurde verletzt.

Bei einem Autounfall im Iran ist ein südkoreanischer Inspekteur der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in der Nähe einer Atomanlage ums Leben gekommen. Ein weiterer UN-Inspekteur wurde nach Medienberichten verletzt. Wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag meldete, überschlug sich das Auto in der Nähe eines Schwerwasserreaktors, der in der Stadt Chondab im Zentraliran gebaut wird.

Bei dem Verletzten handelt es sich nach Informationen der halbamtlichen Nachrichtenagentur ISNA um einen Slowaken. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Atombehörde des Iran veröffentlichte eine Mitteilung, in der sie der IAEA und der Familie des Opfers ihr Beileid aussprachen. Die in Wien beheimatete IAEA äusserte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Weitere Gespräche am Sonntag

Die Anlage in Chondab ist Teil eines unter dem Namen Arak bekannten Komplexes. Dort sollen nach Angaben der iranischen Regierung radioaktive Isotope zur Nutzung in der Medizin und Industrie produziert werden. Das iranische Atomprogramm ist international umstritten, da vermutet wird, dass die Islamische Republik nicht nur die friedliche Nutzung der Kernenergie anstrebt.

Inspektoren der IAEA besuchen in regelmässigen Abständen den Iran. Am kommenden Sonntag beginnt in Wien eine weitere Runde von technischen Atomgesprächen zwischen dem Iran und der IAEA. Verhandlungen auf ranghöherer Ebene sind ebenfalls noch in diesem Monat in Bagdad geplant.

AFP/jak

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