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Gefangenen Blauhelmsoldaten geht es gut

Die Soldaten der Undof-Truppe, die auf den Golanhöhen von Islamisten festgehalten werden, seien wohlauf, teilt die UNO mit. Einen direkten Kontakt zu den Gefangenen gab es allerdings nicht.

Hatten Kontakt zu ihren gefangenen Kameraden: Undof-Soldaten überwachen die Grenze zu Syrien. (29. August 2014)
Hatten Kontakt zu ihren gefangenen Kameraden: Undof-Soldaten überwachen die Grenze zu Syrien. (29. August 2014)
Keystone

Den auf den Golanhöhen gefangengenommenen UNO-Blauhelmsoldaten geht es nach Angaben der Vereinten Nationen gut. Direkten Kontakt mit den 44 Mitgliedern der Undof-Beobachtergruppe habe es allerdings nicht gegeben, räumte die UNO am Freitag ein.

Die Informationen stammten von glaubwürdigen Quellen. Die Islamisten hätten die Männer aus Fidschi zu ihrem «eigenen Schutz» in Sicherheit gebracht. «Die UNO wurden informiert, dass es die Absicht war, die Friedensschützer von einem aktiven Gefechtsfeld zu ihrem eigenen Schutz in sicheres Gebiet zu bringen», heisst es in der UNO-Erklärung.

Auch die 72 Blauhelme aus den Philippinen, deren Stellung von Extremisten eingekesselt wurde, seien wohlauf. Zu ihnen hatten die Vereinten Nationen eine Funkverbindung.

Alle Soldaten gehören der Undof an – eine Gruppe, die den Waffenstillstand zwischen Israel und Syrien seit 1974 beobachtet. In Syrien tobt seit mehr als drei Jahren ein Aufstand gegen Präsident Baschar al-Assad, der sich zu einem Bürgerkrieg ausgewachsen hat.

An dem Aufstand beteiligen sich mehrere, teilweise untereinander verfeindete radikale Gruppen. Darunter ist der Islamische Staat, der auch im Irak grosse Gebiete unter seine Kontrolle gebracht hat. Im Laufe des Krieges sind Blauhelmsoldaten wiederholt von Extremisten verschleppt worden. In allen Fällen kamen sie bislang unversehrt wieder frei.

SDA/chk

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