Zum Hauptinhalt springen

Französische Kampfjets starten Angriffe gegen IS in Mossul

Vom Flugzeugträger Charles de Gaulle aus beginnen Rafale-Jets mit Luftschlägen im Irak.

Starten von der Charles de Gaulle aus: Rafale-Kampfjets auf dem Flugzeugträger der Franzosen im Mittelmeer. (29. September 2016)
Starten von der Charles de Gaulle aus: Rafale-Kampfjets auf dem Flugzeugträger der Franzosen im Mittelmeer. (29. September 2016)
AFP

Frankreich hat Anfangs September seinen Flugzeugträger Charles de Gaulle in die Nahost-Region geschickt. Heute nun starteten die ersten Kampfjets Richtung Irak, wie BBC und französische Medien melden. BBC zitiert einen Marineoffizier, demzufolge die Rafale-Maschinen Luftschläge in Mossul durchführen würden.

Mossul ist vom IS besetzt. Seit Wochen wird darüber spekuliert, wann die westliche Koalition mit der Operation zur Rückeroberung der Öl-Stadt beginnt.

Die angekündigte Offensive der irakische Armee auf die IS-Hochburg Mossul könnte «eine der schlimmsten humanitären Katastrophen seit vielen Jahren» hervorrufen. Dies erklärte am Donnerstag in Genf das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

Durch den Kampf um Mossul könnten bis zu einer Million Menschen in die Flucht getrieben werden, sagte Bruno Geddo, UNHCR-Vertreter für den Irak, vor den Medien. Das UNHCR bereite sich vor, mindestens 700'000 notleidenden Menschen Hilfe zu leisten.

In den letzten Monaten seien bereits 70'000 Menschen aus Mossul geflohen und ebenso viele aus der Region Kirkuk. Sie befänden sich nun in Syrien oder in UNHCR-Lagern im Süden des Iraks.

Vordringlich sei die Errichtung weiterer Flüchtlingsunterkünfte. Rund zehn Lager seien rund um Mossul geplant für mindestens sechs Monate oder ein Jahr für 20'000 Familien oder mehr als 100'000 Personen. Die irakische Regierung ihrerseits werde eigene Lager für 150'000 Menschen aufbauen.

Also fehlten immer noch Plätze für 450'000 Menschen, sagte Geddo. Das UNHCR werde total 40'000 Zelte aufstellen. Geddo schätzte, dass alle Flüchtlinge «innert 48 Stunden» beherbergt werden können.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch