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Ex-Partner der CIA als Premier im Gespräch

Ahmed Jalabi könnte im Irak der neue starke Mann werden. Er ist ein alter Bekannter der Amerikaner.

Vor dem US-Einmarsch lieferte er vermeintliche Kronzeugen für vermutete irakische Massenvernichtungswaffen: Rafid Ahmed Alwan al-Janabi. Foto: Reuters
Vor dem US-Einmarsch lieferte er vermeintliche Kronzeugen für vermutete irakische Massenvernichtungswaffen: Rafid Ahmed Alwan al-Janabi. Foto: Reuters

Vieles im umkämpften Irak erscheint neu und alt zugleich – die Schauplätze der Kämpfe, der Hass, das Dilemma für Amerika. Und nun könnte ein besonders bemerkenswertes politisches Comeback anstehen: Ahmed Jalabi, einer der umstrittensten Figuren während des amerikanischen Einmarsches, hat Aussichten auf das Amt des Premierministers. Dass Amtsinhaber Nuri al-Maliki gehen muss, darüber sind sich nicht nur Kurden und Sunniten einig. Der Schiit Maliki und seine Regierung gelten als Hauptverursacher für den sunnitischen Aufstand unter Führung der Jihadisten des «Islamischen Staates». Das geben inzwischen auch Schiiten zu und distanzieren sich von ihm. Sie erwägen gemäss Medien­berichten, Jalabi als einen von zwei möglichen Nachfolgern für Maliki im komplizierten Prozess der Machtverteilung zu präsentieren.

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