Zum Hauptinhalt springen

«Etwas anderes als Nervengas ist nur schwer vorstellbar»

Der Schweizer Chemiewaffenexperte Stefan Mogl vom Labor Spiez analysierte die Videos aus Syrien, wo Chemiewaffen eingesetzt worden sein sollen. Im Interview erläutert Mogl, was er festgestellt hat.

Am 21. August 2013 wurden bei einem Angriff in einem Vorort von Damaskus mehr als tausend Menschen getötet, noch viel mehr wurden in Spitäler eingeliefert: Wer hat die Giftgasangriffe zu verantworten? (21. August 2013)
Am 21. August 2013 wurden bei einem Angriff in einem Vorort von Damaskus mehr als tausend Menschen getötet, noch viel mehr wurden in Spitäler eingeliefert: Wer hat die Giftgasangriffe zu verantworten? (21. August 2013)
Aktivisten, Reuters
Spurensicherung am Tatort: Uno-Ermittler nehmen Proben an Orten in Damaskus, wo der Angriff stattfand. (28. August 2014)
Spurensicherung am Tatort: Uno-Ermittler nehmen Proben an Orten in Damaskus, wo der Angriff stattfand. (28. August 2014)
Keystone
Die syrische Armee bestreitet Giftgasangriffe, bestätigt aber massive konventionelle Angriffe auf die Rebellen: Kämpfer der Freien Syrischen Armee in Deir al-Zor. (20. August 2013)
Die syrische Armee bestreitet Giftgasangriffe, bestätigt aber massive konventionelle Angriffe auf die Rebellen: Kämpfer der Freien Syrischen Armee in Deir al-Zor. (20. August 2013)
Khalil Ashawi, Reuters
1 / 12

Gibt es noch Zweifel am Einsatz von Chemiewaffen, wenn man sich die Bilder und vor allem die Videos der Opfer in der Region Ghuta nahe Damaskus ansieht? Es gibt sehr viel Videomaterial, das eindrücklich ist. Mehr als ein Dutzend Clips zeigen klar die Gesichter der Opfer mit typischen Symptomen von Nervenkampfstoffen. Im vorliegenden Fall kann ich mir nur schwer etwas anderes als einen Nervenkampfstoff vorstellen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.