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«Es gibt viele historische Beispiele für belagerte Städte»

Wie lange hält Libyens Machthaber Muammar al-Ghadhafi im umzingelten Tripolis noch durch? Und warum wirft die Nato Flugblätter über der Hauptstadt ab? Antworten von Sicherheitsexperte Roland Popp.

Ausgelassene Stimmung: Rebellen feiern die Einnahme von Teilen der Stadt Sawijah. (18. August 2011)
Ausgelassene Stimmung: Rebellen feiern die Einnahme von Teilen der Stadt Sawijah. (18. August 2011)
Reuters
Weiter erfolgreich: Libyscher Rebell an der Front bei Sabratha. (17. August 2011)
Weiter erfolgreich: Libyscher Rebell an der Front bei Sabratha. (17. August 2011)
Keystone
Muammar al-Ghadhafi spielt mit dem Vorsitzenden des internationalen Schachverbands Kirsan Iljumschinow Schach. (12. Juni 2011)
Muammar al-Ghadhafi spielt mit dem Vorsitzenden des internationalen Schachverbands Kirsan Iljumschinow Schach. (12. Juni 2011)
Reuters
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Herr Popp, es scheint, als kämen die libyschen Rebellen jetzt plötzlich rasch voran. Was hat sich geändert? Dass sie rasch vorankommen, ist eine Übertreibung. Dennoch: In den letzten Tagen haben die Rebellen – zumindest aus strategischer Sicht – einen Durchbruch erzielt.

Lässt sich das erklären? Kriege sind in der Regel unberechenbar. Oft scheint der Widerstand ungebrochen, und dann kommt es unerwartet zu einem Zusammenbruch.

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