Erneuter Raketenangriff auf US-Militärlager im Irak

Nördlich von Bagdad schlugen mehrere Raketen auf ein Lager ein, auf dem US-Truppen stationiert sind.

Die Lage bleibt angespannt: Ein Krater auf der irakischen US-Militärbasis Ain al-Assad, verursacht durch den Raketenangriff des Iran. (14. Januar 2020) Foto: Keystone

Die Lage bleibt angespannt: Ein Krater auf der irakischen US-Militärbasis Ain al-Assad, verursacht durch den Raketenangriff des Iran. (14. Januar 2020) Foto: Keystone

Im Irak ist ein Militärlager, auf dem sich auch US-Truppen aufhalten, erneut mit Raketen angegriffen worden. Mehrere Raketen vom Typ Katjuscha seien auf das Lager Tadschi, rund 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad, abgefeuert worden. Das teilte das irakische Militär am Dienstagabend mit. Es habe demnach aber keine Opfer gegeben.

In den vergangenen Wochen waren im Irak mehrfach Raketen in der Nähe von Stützpunkten eingeschlagen, an denen US-Truppen stationiert sind. Der Verdacht richtet sich meistens gegen schiitische Milizen, die mit dem Nachbarland Iran verbündet sind. Sie wollen wie der Iran den Abzug der US-Truppen aus dem Land erreichen. Die Lage im Irak ist seit der Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani durch einen US-Luftangriff und einen Vergeltungsschlag des Irans gegen amerikanisch genutzte Militärstützpunkte sehr angespannt.

red/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt