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Entführte Deutsche sind wieder in Freiheit

Zwei deutsche Nothelfer, die vor eineinhalb Monaten in Syrien entführt wurden, befinden sich auf dem Heimweg. Noch wird jedoch ein dritter Deutscher im Bürgerkriegsland vermisst.

Geiselnahme im Kriegschaos: Ein Mann geht durch eine Strasse in der Region Idlib, in der die beiden deutschen Männer entführt wurden. (Archivbild)
Geiselnahme im Kriegschaos: Ein Mann geht durch eine Strasse in der Region Idlib, in der die beiden deutschen Männer entführt wurden. (Archivbild)
Keystone

Zwei Mitte Mai in Syrien entführte deutsche Nothelfer sind wieder frei. Die beiden seien auf dem Weg nach Deutschland, sagte ein Sprecher des deutschen Aussenministeriums heute Abend in Berlin. Es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut. Die Suche nach einem dritten vermissten Deutschen dauere an.

Die drei Mitarbeiter der Hilfsorganisation Grünhelme waren in der Nacht zum 15. Mai im Ort Harem in der Region Idlib verschleppt worden. Die beiden befreiten Männer sollten noch heute Abend in Frankfurt am Main landen, wie der Vize-Vorsitzende der Organisation, Aiman Mazyek, über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Ingenieur weiterhin vermisst

Bei ihnen handelt es sich demnach um einen Industriemechaniker und einen Bautechniker. Der Verbleib eines 72-jährigen Ingenieurs, der erst wenige Tage vor der Entführung in der Region eingetroffen war, ist weiterhin ungeklärt.

Die Grünhelme wurden von Rupert Neudeck ins Leben gerufen, dem Gründer des deutschen Not-Ärzte-Komitees Cap Anamur.

Nach jüngsten Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden seit Kriegsausbruch in Syrien bereits mehr als 100'000 Menschen getötet.

SDA/rbi

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