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Endstation für Jihadisten

Tausende Kämpfer und Unterstützer des IS werden von Kurden gefangen gehalten. Fotojournalist Alex Kühni erhielt Zugang zum grössten Gefängnis im nordsyrischen Hasaka.

Terroristenzelle: IS-Männer im kurdischen Gefängnis in Hasaka. Foto: Alex Kühni
Terroristenzelle: IS-Männer im kurdischen Gefängnis in Hasaka. Foto: Alex Kühni

Diese Männer hatten einst von einem Leben im Kalifat des Islamischen Staates (IS) geträumt. Sie zogen in den Krieg und verübten schlimmste Verbrechen. Inzwischen sind sie nur noch ein Häufchen Elend, von den Kämpfen gezeichnet und zusammengepfercht in einem Gefängnis an einem geheimen Ort in Hasaka, einer nordsyrischen Stadt 80 Kilometer südlich der türkischen Grenze. Die Kurden, die Hasaka kontrollieren, halten hier rund 5000 Kämpfer und Unterstützer des IS gefangen. Die meisten Insassen hatten in der letzten IS-Bastion im syrischen Baghuz noch Widerstand geleistet. Vergeblich. Seit dem letzten März sind sie Gefangene der Syrischen Demokratischen Kräfte SDF. Sie leben total isoliert von der Aussenwelt. So wissen sie nicht, dass ihr Anführer Abu Bakr al-Baghdadi inzwischen tot ist.

Die Wärter tragen Sturmhauben, um nicht erkannt zu werden: Ein kurdischer Gefängnisaufseher. Foto: Alex Kühni
Die Wärter tragen Sturmhauben, um nicht erkannt zu werden: Ein kurdischer Gefängnisaufseher. Foto: Alex Kühni

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