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Eine fatale Lebensmittelvergiftung

Der plötzliche Tod des Sohns von Oppositionsführer Raila Odinga hat in Kenia schwere Unruhen ausgelöst. Tausende von Kenianern gehen von einem ruchlosen Mord aus.

Die Fehde zwischen den beiden Dynastien Kenyatta und Odinga ist noch nicht zu Ende: Oppisitionspolitiker Raila Odinga. Foto: Thomas Mukoya (Reuters)
Die Fehde zwischen den beiden Dynastien Kenyatta und Odinga ist noch nicht zu Ende: Oppisitionspolitiker Raila Odinga. Foto: Thomas Mukoya (Reuters)

Wenig spricht dafür, dass es sich beim überraschenden Tod des 41-jährigen Sohns des kenianischen Oppositionsführers Raila Odinga um einen Mord handelte: Unter gewöhnlichen Umständen wäre Fidel Odingas frühes Ableben wohl als Unfall – genauer gesagt: als tragische Folge einer Lebensmittelvergiftung – betrachtet worden. Doch in dem ostafrikanischen Staat Kenia ist kaum etwas ­gewöhnlich: Weswegen nach der Nachricht vom Tod Odingas am Wochenende Tausende von Kenianern auf die Strasse gingen und sich Schlachten mit den Ordnungskräften lieferten. Für sie steht fest: Der Sohn aus prominenter Familie, die seit Jahrzehnten mit der herrschenden Kenyatta-Dynastie in Fehde liegt, wurde ermordet.

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