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«Ein jüdischer Jihad»

Nach dem Mord an drei israelischen und einem palästinensischen Jugendlichen ist das Land gespalten. Viele machen ihrem Zorn Luft – in den sozialen Netzwerken wie auf der Strasse.

«Araber zu hassen ist kein Rassismus, dahinter stehen Werte»: Zwei junge Frauen posieren mit einem hebräischen Plakat.
«Araber zu hassen ist kein Rassismus, dahinter stehen Werte»: Zwei junge Frauen posieren mit einem hebräischen Plakat.
Screenshot Twitter
Hass-Kampagnen in den sozialen Medien: Ergebnisse unter dem Hashtag #IsraelDemandsRevenge
Hass-Kampagnen in den sozialen Medien: Ergebnisse unter dem Hashtag #IsraelDemandsRevenge
Screenshot Twitter
Tiefe Trauer: Die Eltern von einem der ermordeten israelischen Jugendlichen bei seiner Beerdigung. (1. Juli 2014)
Tiefe Trauer: Die Eltern von einem der ermordeten israelischen Jugendlichen bei seiner Beerdigung. (1. Juli 2014)
AP Photo
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Zwei junge Frauen lächeln in die Kamera. In ihren Händen halten sie ein Schild mit der hebräischen Aufschrift «Araber zu hassen ist kein Rassismus, dahinter stehen Werte». Dieses und viele weitere Bilder posteten junge Israelis auf die Facebook-Seite «Das Volk Israel fordert Rache». Mittlerweile nicht mehr zu erreichen, hatten laut Medienberichten bis Mittwochnachmittag fast 40'000 Menschen auf «gefällt mir» geklickt. Die Seite war erst wenige Tage zuvor aufgeschaltet worden, nachdem die Leichen dreier ermordeter israelischer Teenager gefunden worden waren.

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