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«Die Präsenz von Jihadisten kommt Erdogan gelegen»

Die Politik des irakischen Premiers Nuri al-Maliki sei eine der Ursachen des Jihadisten-Vormarsches, sagt Nahost-Experte Guido Steinberg. Und auch der Türkei gibt er eine Mitschuld.

Die Islamisten verfügen über Geld und sind erfolgreich: Ein Kämpfer des IS bei einem Checkpoint in der von der Terrororganisation kontrollierten irakischen Stadt Mosul.
Die Islamisten verfügen über Geld und sind erfolgreich: Ein Kämpfer des IS bei einem Checkpoint in der von der Terrororganisation kontrollierten irakischen Stadt Mosul.
Reuters

Iraks Ministerpräsident Nouri al-Maliki und Präsident Fuad Masum liefern sich einen Machtkampf. Masum beauftragte einen anderen schiitischen Politiker, Haidar al-Abadi, mit der Bildung einer neuen Regierung. Wer wird sich durchsetzen? Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass Maliki alles tun wird, um Ministerpräsident zu bleiben. So hat er beispielsweise Truppen um den Präsidentenpalast aufmarschieren lassen. Das spricht für einen sehr intensiven Konflikt, in den auch der Iran eingreifen wird. Wie dieser Machtkampf ausgehen wird, lässt sich noch nicht sagen.

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