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Die Kriege von morgen

In einigen Staaten auf der Welt ist die innenpolitische Situation äusserst angespannt. 2011 könnten mehrere Kriege ausbrechen. Das renommierte Magazin «Foreign Policy» hat eruiert, welche Länder gefährdet sind.

Nach den Präsidentschaftswahlen im Oktober dieses Jahres herrscht an der Elfenbeinküste grosse Unruhe. Obwohl die Vereinten Nationen und die USA dem bisherigen Premierminister Alassane Ouattara den Sieg zusprachen, beanspruchte sein Kontrahent Laurent Ggabo den Wahlsieg für sich. Beide haben ihrerseits Premierminister und Regierung ernannt. In den Strassen des Landes kam es zu Protesten, mindestens zwei Dutzend Menschen wurden getötet. 2011 könnte der Konflikt in einen Bürgerkrieg ausarten. (Im Bild: Proteste in Treichville im Dezember)
Nach den Präsidentschaftswahlen im Oktober dieses Jahres herrscht an der Elfenbeinküste grosse Unruhe. Obwohl die Vereinten Nationen und die USA dem bisherigen Premierminister Alassane Ouattara den Sieg zusprachen, beanspruchte sein Kontrahent Laurent Ggabo den Wahlsieg für sich. Beide haben ihrerseits Premierminister und Regierung ernannt. In den Strassen des Landes kam es zu Protesten, mindestens zwei Dutzend Menschen wurden getötet. 2011 könnte der Konflikt in einen Bürgerkrieg ausarten. (Im Bild: Proteste in Treichville im Dezember)
Keystone
Seit 46 Jahren wütet ein Konflikt zwischen Rebellen und Regierung im Land. Die Wahl des neuen Präsidenten Juan Manuel Santos liess vorerst hoffen. Doch die Guerilla-Organisation FARC zählt immer noch 8000 Mann. In den Wochen nach der Wahl haben die Rebellen 30 Polizisten ermordet. Bewaffnete Gangs versuchen ausserdem, den Drogenmarkt zu kontrollieren. Die Kriminalität ist rasant gestiegen, in der zweitgrössten Stadt Medellín im letzten Jahr um 100 Prozent. Erfährt die FARC ein Comeback, steht es schlecht um das Land. (Im Bild: Die Drogenpolizei sucht in Caceres nach Landminen)
Seit 46 Jahren wütet ein Konflikt zwischen Rebellen und Regierung im Land. Die Wahl des neuen Präsidenten Juan Manuel Santos liess vorerst hoffen. Doch die Guerilla-Organisation FARC zählt immer noch 8000 Mann. In den Wochen nach der Wahl haben die Rebellen 30 Polizisten ermordet. Bewaffnete Gangs versuchen ausserdem, den Drogenmarkt zu kontrollieren. Die Kriminalität ist rasant gestiegen, in der zweitgrössten Stadt Medellín im letzten Jahr um 100 Prozent. Erfährt die FARC ein Comeback, steht es schlecht um das Land. (Im Bild: Die Drogenpolizei sucht in Caceres nach Landminen)
Keystone
Im Osten des Landes kämpft die Armee gegen Rebellen um die territoriale Kontrolle. Die Regierung liegt 1000 Meilen westlich, von den östlichen Provinzen abgeschnitten und durch dichten Dschungel getrennt. Weder Regierung, noch Rebellen haben die Kraft, den Kampf für sich zu entscheiden. Beide Seiten kämpfen jedoch unerbittlich weiter. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht. Dazu kommt die Armut: Nur ein Drittel der Kongolesen in ländlichen Gebieten haben Zugriff auf Trinkwasser. Rund 16'000 Kinder sterben jedes Jahr, bevor sie 5 Jahre alt werden. (Im Bild: Kongolesische Soldaten in Walikale)
Im Osten des Landes kämpft die Armee gegen Rebellen um die territoriale Kontrolle. Die Regierung liegt 1000 Meilen westlich, von den östlichen Provinzen abgeschnitten und durch dichten Dschungel getrennt. Weder Regierung, noch Rebellen haben die Kraft, den Kampf für sich zu entscheiden. Beide Seiten kämpfen jedoch unerbittlich weiter. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht. Dazu kommt die Armut: Nur ein Drittel der Kongolesen in ländlichen Gebieten haben Zugriff auf Trinkwasser. Rund 16'000 Kinder sterben jedes Jahr, bevor sie 5 Jahre alt werden. (Im Bild: Kongolesische Soldaten in Walikale)
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Korruption, Armut, Glaubenskonflikte – in zahlreichen Regionen auf der Erde brodeln oder schwelen Konflikte. Sei es in Nordkorea oder in Kaschmir. Doch wo könnte der Krieg im nächsten Jahr ausbrechen? Das renommierte Magazin «Foreign Policy» hat jene Staaten aufgelistet, in denen Konflikte besonders nahe an der Eskalation stehen. Welche das sind, sehen Sie oben in der Bildstrecke sowie unten auf der Weltkarte.

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