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Die Erdogan-Phobie

In der Türkei wird Kritik aus dem Westen als Angriff verstanden – vor allem wenn sie aus Deutschland kommt. Das Verhältnis zwischen den beiden Staaten hat tiefe Risse bekommen.

Anhänger des türkischen Präsidenten Erdogan demonstrieren in Köln. Foto: Sascha Steinbach (Getty Images)
Anhänger des türkischen Präsidenten Erdogan demonstrieren in Köln. Foto: Sascha Steinbach (Getty Images)

Eine demokratisch gewählte Regierung hat einen Putschversuch überstanden. Aber Fatih Er, Nachrichtenchef von TRT World, dem türkischen Staatsfernsehen in englischer Sprache, hat den Eindruck, die Deutschen könnten sich nicht mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan darüber freuen. Warum? Er sagt: «Ich nenne es eine Erdogan-Phobie.» Anstatt mit den Demokraten zu feiern, schütteten Politik und Medien kübelweise Kritik über Erdogan aus.

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